Frauen und Macht(losigkeit)

Wer eine Managementposition anstrebt, kommt am Thema Macht nicht vorbei. Gerade hat eine Studie der LMU München bestätigt, dass Frauen in Stellenausschreibungen von Wörtern wie „durchsetzungsstark“ oder „offensiv“ abgeschreckt werden und sich gar nicht erst auf diese Positionen bewerben. Dass die Karrierehemmungen von Frauen nicht nur eine äußere, sondern auch eine innere Dimension haben, wird von vielen Studien immer wieder oder immer noch bestätigt. Neben machtgewohnten Männern müssen sich Frauen auch mit ihrem inneren Feind, der Machtablehnung, herumschlagen. Ist Macht wirklich eines der letzten dirty words, wie es die Harvard-Business-School-Professorin Rosabeth M. Kanter mal formulierte?

Der Personalberater und Initiator der Initiative Generation CEO Heiner Thorborg hat dazu eine Mini-Umfrage unter einflussreichen Frauen aus der Wirtschaft durchgeführt und sieht sich erstaunlicherweise auch im Kreis der karriereorientierten Frauen bestätigt.

Sein Fazit: „… Wenn viele Frauen männlichen Dominanzgesten – seien sie nun sportiv gemeint oder nicht – einfach nur albern und kontraproduktiv finden, haben sie damit nur recht. Sich jedoch in einer von Männern geprägten Umwelt nur ins eigene Büro zurückzuziehen und darauf zu bauen, dass auf die Dauer Sachkompetenz schon überzeugen werde, hilft in der Regel nicht weiter. Eigentlich müsste die Schussfolgerung für Frauen daher sein, die Regeln des Spiels zu lernen, den Kerlen den Fußball abzunehmen und dann künftig selber eleganter, zielführender und besser zu spielen. Einmal in der ersten Liga angekommen, könnten die Erfolgsfrauen dann das Klima wesentlich prägen und dafür sorgen, dass es im Betrieb künftig teamorientierter und sachlicher zugeht. In diesem Bestreben können wir Frauen nur bestärken….“

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