Gelassenheit lässt sich lernen

Buch der Woche: “Gelassenheit to Go” von Ashley Bush. Rezension von Oliver Ibelshäuser, managementbuch.de

„Supersize-Stress“ nennt Ashley Bush die negativen Vibrationen, die wir im Alltag selber erzeugen, indem wir die Missgeschicke, Sorgen und Ängste zu einer Pessimismus-Prophezeiung im XL-Format aufaddieren. Schlecht geschlafen und auf dem Weg zum Büro 10 Minuten im Stau verschwendet? Der Tag musste ja schlecht enden. So verläuft dann auch das anschließende Meeting mit dem Kunden, der Jour Fixe mit dem Chef und das Abendessen mit dem Partner. Eine solche Negativspirale trübt den Blick auf die guten Seiten des Lebens und nagt am Selbstbewusstsein, erklärt die Autorin in ihrem Buch „Gelassenheit to go“.

Den Sog negativer Emotionen stoppen

Der Sog schlechter Emotionen lässt sich sofort stoppen – mit ganz einfachen Übungen, die Sie (ganz ohne Peinlichkeitsfaktor) zu Hause, in der U-Bahn oder sogar im Büro unter Kollegen absolvieren. Die Trainingseinheiten führen zu „mehr Wohlbefinden, optimieren die eingefahrenen Verhaltensmuster und helfen, das Leben friedlicher zu gestalten.“ Kurzum: Es geht Ihnen insgesamt besser.

Gelassenheit können Sie lernen

Bush hat ihr Gelassenheitsprogramm in Kategorien wie „Innerer Friede“, Selbstakzeptanz“ oder „Umgang mit Wut“ unterteilt. Jede Übung nimmt kaum mehr als 5 Minuten in Anspruch. Die Wirksamkeit wird von der Autorin ausdrücklich bestätigt. Denn die kleinen Einheiten sind kein Best-of aus einem Selbstcoaching-Kurs, sondern entstammen persönlichen Erfahrungen. Ashley erzählt aus ihrem Leben – mit allen Niederlagen des Alltags – und den kleinen Tricks, die sie anwendet, um das eigen Ego wieder aufzurrichten, wenn das Leben scheinbar den Boden unter den Füßen wegreißt. Authentisch und empathisch geschrieben!

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