Nicht aufgeben bei Rückschlägen

Ein Kommentar von Barbara Schneider

Absagen und Ablehnung gehören zum Unternehmensalltag, etliche gute Vorschläge werden versenkt oder tauchen später unter anderem Namen wieder auf. Ziele zu haben und sie zu verfolgen, ist sinnvoll. Etwas um jeden Preis zu wollen, ist kontraproduktiv. Wenn sich eine Tür partout nicht öffnen will, hat das möglicherweise seinen Grund, den wir im Moment nicht sehen können oder wollen, was sich aber oft als Vorteil entpuppt. Wie oft haben Sie schon gesagt: „Wie gut, dass das damals nichts geworden ist mit …“?

Mit dem viel beschworenen Los- oder Lockerlassen meine ich natürlich nicht, bei der kleinsten Schwierigkeit das Handtuch zu werfen und aufzugeben. Zwischenschritte gehören genauso zum beruflichen Vorwärtskommen wie Karrieresprünge. Trauern Sie einer Absage nicht zu lange hinterher. Es gehört zum Berufsalltag und zum Aufstieg erst recht, dass wir die eine oder andere Zurückweisung in Kauf nehmen und überwinden lernen. Versuchen Sie es an Nebeneingängen oder Hintertüren mit Ihren Ideen und Vorhaben. Und wenn es dort auch nicht klappt: Auch andere Häuser haben schöne Türen.

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