Wie Frauen führen

Führen Frauen anders, schlechter oder sogar besser? Viel wurde in der Vergangenheit schon geforscht, noch mehr geschrieben, aber die Suche nach dem weiblichen Führungsstil scheint nicht aufzuhören. Obwohl fast alle Studien zeigen: Wenn Frauen führen, dann unterscheiden sie sich nicht wesentlich von ihren männlichen Kollegen. Der männlich-autoritäre Chef und die weiblich-einfühlsame Chefin scheinen ins Reich der Mythen zu gehören. Das belegt aktuell wieder eine Studie über die Führungsetage, in der Frauen teilweise noch schlechter abschneiden. Als persönliche Erkenntnis möchte ich hinzufügen: Chef ist nicht gleich Chef und Chefin ist eben auch nicht gleich Chefin.

Chefinnen, die härter sind als Chefs

Interview: Claudia Tödtmann

Frauen auf dem Chefsessel sind keine Unschuldsengel, im Gegenteil: Sie sind noch unverträglicher als Männer. Dies belegt erstmals eine noch unveröffentlichte Studie von Marion Büttgen, Professorin an der Uni Hohenheim zusammen mit Führungsexperte Christian Mai von der German Graduate School of Management and Law in Heilbronn.

Frau Büttgen, Sie haben erstmals erforscht, dass Frauen als Chefs keinen Deut  schwäscher sind als Männer. Dass sie ebenso hart sind und keineswegs weicher, empathischer führen. Damit belegen Sie auch, dass Frauen als Chefinnen keineswegs die angenehmeren Vorgesetzten für ihre Mitarbeiter sind, weil sie – denn so unterstellten bislang etliche – die besseren Soft Skills haben, richtig?

Jedenfalls haben diejenigen Frauen, die sich schon heute in Chefpositionen hoch gekämpft haben, dieselben „dunklen“ Persönlichkeitsmerkmale wie Männer – entgegen der verbreiteten Klischees. In unseren umfangreichen Untersuchungen und Befragungen ist das Ergebnis: In ihren Persönlichkeitsdimensionen unterscheiden sich weibliche und männliche Führungskräfte nicht voneinander.

Das ganze Interview lesen auf karriere.de

 

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