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Ein Netzwerk entsteht durch Netzwerken

Von Barbara Schneider, 2Competence

Männer schustern sich Infos, Projekte, Jobs zu. Frauen, das zeigen Studien immer wieder, vermeiden es, sich aus beruflichen Gründen an ihr Netzwerk zu wenden. Sie denken oftmals noch, ich will doch nicht aufsteigen, weil ich jemanden kenne, sondern weil ich gut bin. Oder vertreten die Einstellung: Wann soll ich denn das noch machen, das hält mich doch von der eigentlichen Arbeit ab. Ein Irrglaube, denn wenn Sie gut sind und niemand davon weiß, dann haben Sie ein Problem. Investieren Sie regelmäßig Extrazeit! Tappen Sie nicht in die Networking-Falle „keine Zeit“. Netzwerken, noch deutlicher Net-Working, ist auch Arbeit und gehört von Anfang an auf die Agenda, im Unternehmen genauso wie außerhalb. Der Witz ist ja, dass Frauen gleichzeitig behaupten, sie müssten mehr und härter arbeiten als Männer. Also, vielleicht einfach mal lassen und mehr Außendarstellung machen.

Der Mix macht’s: Netzwerke sind wichtige Multiplikatoren unseres Könnens und unserer Leistung. Ein Netzwerk ersetzt natürlich Leistung nicht, erhöht aber ihren Bekanntheitsradius. Die gelungene Präsentation, der neu gewonnene Kunde, die Leitung des Projekts benötigen positive Kommunikation sonst sind sie nicht existent in der Managementwahrnehmen. Ein breiter Kreis vielfältiger Kontakte innerhalb und außerhalb der Organisation sorgt dafür, dass Sie von Entscheidungsträgern wahrgenommen werden und erhöht die Reichweite.

Neben formellen Netzwerken sind es oftmals auch die kleinen Begegnungen an der Bar oder beim inoffiziellen Teil von Veranstaltungen an den berühmten Stehtischen. Dort beim Pausenplausch bekommt man die Insider-Informationen oder entstehen die berühmten „Zufallsbekanntschaften“, die einen beruflich weiterbringen. Betrachten Sie Netzwerken wirklich als einen Teil Ihrer Arbeit und lassen Sie die prestigeträchtige Dienstreise oder Einladung zu einem Kongress nicht sausen, ‘nur’ weil der Schreibtisch mal wieder überquillt. Je höher Sie steigen, umso wichtiger werden Beziehungen und Verbündete. Sie können sich nicht allein auf Ihre Fachkompetenz verlassen, sondern brauchen Relationship-Kompetenzen und Sie brauchen Befürworter für den nächsten Karrieresprung. Denn im Business gilt: Wir haben immer mehrere karriererelevante Vorgesetzte als nur den direkten.

Was eine gute Netzwerkerin (aus-)macht:

1. Sie überwindet Barrieren im Kopf: Ich bin doch nicht so eine Networkerin oder das hab ich nicht nötig. Denn auch beim Netzwerken kommt es aufs Mindset, auf die innere Haltung an. Eine gute Netzwerkerin hat echtes Interesse und sieht einen Mehr-Wert darin, sich mit anderen Menschen auszutauschen. Sie schätzt den Blick über den Tellerrand, den Wissens- und Erfahrungsaustausch und die Inspiration aus anderen Bereichen und Branchen. Ein gutes Netzwerk stärkt das eigene Image und fördert das Fortkommen. Sie lebt das Motto: Beziehungen schaden letztendlich nur dem, der keine hat.

2. Sie fängt früh an und bleibt immer dran. Karriere braucht einen Kreis breit gefächerter Kontakte – einige enge und viele lose. Und die fallen nicht vom Himmel. Eine gute Netzwerkerin betreibt konsequent Kontaktmanagement und bringt Vielfalt in ihr „Kompetenzteam“, hat Vertraute, die sie beispielsweise mit Informationen von oben versorgen, den kleinen Dienstweg ermöglichen oder sie emotional unterstützen. Gute Beziehungen brauchen Zeit, Pflege, kleine Rituale und persönliche Begegnungen. Sich erst dann um ein Kontaktnetz zu kümmern, wenn man händeringend einen Job sucht, ist zu kurz gedacht. Aufstiegskompetente Frauen sind gut verdrahtet und nutzen Karrierenetze innerhalb und außerhalb der Organisation, damit sie und ihre Leistungen wahrgenommen und weitergegeben werden.

3. Sie lebt das Give-and-Get-Prinzip, ist serviceorientiert, beantwortet Anfragen schnell und verbindlich, verschenkt Anerkennungund Wertschätzung, ist aufmerksam und höflich. Es gehört zu ihrem guten Ton, sich zu bedanken, wenn ihr jemand einen Hinweis geliefert oder einen Kontakt hergestellt hat, und sie hält die Beteiligten auf dem Laufenden, was daraus geworden ist. Und vergisst nicht, sich zu revanchieren, wenn immer es möglich ist. Eine gute Netzwerkerin kennt ihre Kompetenz und zeigt sie. Sie promotet andere, setzt auf positive Kommunikation, erwähnt zum Beispiel den gelungenen Vortrag der Kollegin oder des Kollegen an geeigneter Stelle. Sie bringt Menschen in Kontakt, scheut sich nicht vor Empfehlungen und vertraut darauf, dass das, was sie gibt, auf anderen Wegen zu ihr zurückkommt.

4. Sie macht sich sichtbar auf den kleinen und großen Bühnen. Sie geht raus, lässt sich auf Veranstaltungen blicken, übernimmt Ämter, folgt Einladungen zu Vorträgen oder Podiumsdiskussionen, streicht den prestigeträchtigen Empfang nicht aus dem Kalender, nur weil der Schreibtisch mal wieder überquillt. Sie kennt die goldene Regel für gute Kontakte: Sich Zeit dafür frei schaufeln. Sie delegiert und priorisiert, damit sie ihre Ziele anpacken kann, auf einer Konferenz als Referentin aufzutreten oder einen Artikel für das führende Fachmagazin auf Ihrem Gebiet zu schreiben. Beides sind „Booster“ für den Bekanntheitsgrad, die natürlich Arbeit machen.

5. Sie tut es! Und hat den Mut, auch außerhalb ihres Wohlfühlnetzwerkes zu agieren. Sie betreibt aktiv Beziehungspflege und verlässt regelmäßig gewohnte Kreise. Sie weiß, Netzwerken lebt auch vom Prinzip der kleinen Dinge, die Großes bewirken können. Sie schickt Informationen weiter, lädt ein, entwickelt kleine Rituale. Und sie weiß, dass Sie auch Nein zu jemanden sagen kann und tut es, wenn sie es für richtig hält. Ein Netzwerk entsteht durch Netzwerken.

 

 

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Immer wieder taucht in meinen Vorträgen über Hürden und Erfolgsfaktoren für Frauen die Frage auf, wer nun die besseren Netzwerker sind – Männer oder Frauen – und ob sich Frauennetzwerke überhaupt lohnen.

In diesem Zusammenhang ein interessantes Forschungsergebnis: Studien haben gezeigt, dass Frauen miteinander telefonieren, um sich über ihr Befinden auszutauschen, Männer rufen ihre Freunde an, wenn sie eine Information brauchen. Und dieses Anzapfen von Informationen – womit natürlich keine Betriebsgeheimnisse gemeint sind – sollten wir ruhig öfters betreiben. Die meisten Menschen fühlen sich geschmeichelt, wenn sie jemand um einen Gefallen bittet.

Nun ist meines Wissens auch nicht jeder Mann per se ein begnadeter Netzwerker. Deshalb erwarten Sie von mir hierzu keine endgültige Antwort, aber einige Erfahrungen, Beobachtungen und Tipps zum Thema Networking habe ich parat.

Sehen und gesehen werden

Gehen Sie vor die Bürotür. Verlassen Sie Ihre vier Wände, um Kontakte zu knüpfen und Informationen zu erhalten, zu denen Sie sonst vielleicht keinen Zugang hätten. Es sind oftmals die informellen Nachrichten, die wichtig sind. Schaffen Sie Möglichkeiten, gesehen zu werden, damit es zu den beiläufigen Gesprächen kommt, die die Basis für Beziehungen sind. Ein persönliches Unterstützer-Netzwerk ist etwas außerordentlich Nützliches und verschafft Ihnen viele Vorteile: Erfahrungsaustausch, Impulse und Ideen, neue Sichtweisen, Synergien, voneinander lernen und miteinander Geschäfte machen.

Das Schöne am Netzwerken: Ein persönliches Kontaktnetz öffnet Türen. Wenn man erst einmal anfängt, ergibt sich schnell ein Multiplikatoreffekt und Sie erhalten Zugang zu weiteren Netzen und neuen Kontakten.

Kontaktkompetenz für die Karriere

Sie sagen wieder einmal die Tagung mit anschließendem Dinner ab oder lassen die Vernissage sausen, weil Sie bis über beide Ohren in Arbeit stecken? Manche Menschen – darunter auch viele Männer – flüchten sich gern in Fachkenntnisse, statt Beziehungsaufbau und Netzwerkpflege zu betreiben. „Entschuldigung, dafür habe ich keine Zeit“, heißt es dann, „das hält mich nur von der eigentlichen Arbeit ab.“

Netzwerken ist Arbeit und Netzwerktermine sollten Sie als echte Geschäftstermine betrachten. Denn sonst gehen Ihre Kontaktpflegeaktivitäten im Tagesgeschäft unter und Ihre Beziehungen über kurz oder lang baden. Legen Sie lieber hin und wieder eine Nachtschicht beim Networking ein als im Büro. Vor allem als Führungskraft gehört Kontaktmanagement zum eigentlichen Kern Ihrer Aufgaben. Persönliche Verbindungen liefern Ihnen wichtige Unterstützung, Feedback, Zugang zu Informationen und Geschäftspartnern, Austausch und Ansehen.

Frauen denken oftmals: „Ich will nicht aufsteigen, weil ich jemanden kenne, sondern weil ich gut bin.“ Wenn Sie gut sind und Sie keiner kennt, haben Sie aber ein Problem. Ein stabiles Netzwerk hat nichts mit anrüchigem Vitamin B oder Vetternwirtschaft zu tun, sondern viel mit sozialer Kompetenz. Beziehungsnetze belegen, dass Sie ein Team-Player sind. Führungskräfte brauchen die Fähigkeit, andere für sich und die eigenen Ideen und Ziele zu gewinnen. Kontaktkompetenz ist deshalb bei Führungskräften quasi so etwas wie ein beruflicher Qualifikationsausweis. Oder wie es der Managementautor Gilles Azzopardi auf einem Buchtitel ausdrückt: „IQ may get you a job, EQ will get you promoted.“

The mix matters

Achten Sie auf eine Vielfalt von Verbindungen. Knüpfen Sie Kontakte nicht nur im Kreis Ihrer Kollegen oder Ihres Berufsumfeldes, sondern in verschiedenen Bereichen. Menschen aus anderen Branchen und mit anderer Ausbildung bringen andere Denkweisen und anderes Know-how mit. Das schult auch die interpersonale Kompetenz. Eine Vielfalt an Kontakten aus Wirtschaft, Politik, Kultur, Sport usw. bringt eine Vielfalt an Informationen, Impulsen und Wissen. mehr

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Netzwerke sind nicht nur wichtig, wenn es um das Verbreiten von Informationen geht, sondern sie helfen auch dann, wenn die Karriere mal stockt. Wie also ein gesundes und nachhaltiges Netzwerk etablieren? Wie mit denen umgehen, die viel versprechen, aber nichts halten? Und ist der Spruch „Viel hilft viel“ auch beim Netzwerken eine gute Ausgangsbasis?

5 Netzwerktipps gibt Tijen Onaran im Gespräch mit Jennifer Lachman, Chefredakteurin von Xing Klartext

Noch mehr Netzwerk-Impulse

Gute Kontakte sind Gold wert, und scheinen in der heutigen Berufs- und Geschäftswelt immer wichtiger zu werden. Vor allem die Topjobs stehen nicht in der Zeitung oder im Internet, sondern werden einem über Beziehungen zugeflüstert und auf informellen Wegen besetzt nach dem Prinzip: „Ich kenne da jemanden, der jemanden kennt, der jemanden sucht.“ Worum es geht, sind persönliche Empfehlungen und Kontakte, durch die man frühzeitig von offenen oder frei werdenden Stellen erfährt: „Kennen Sie jemanden für diese Position?“

Hoch kommt, wer hoch vernetzt ist

Netzwerke sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Karriereentwicklung. Hier werden Karrierechancen der Mitglieder maßgeblich gesteuert. Natürlich haben auch Frauen die Bedeutung und den Nutzen von Netzwerken im Berufsleben längst erkannt, scheinen sich damit aber schwer zu tun oder nutzen Netzwerke noch zu wenig. Eine typische Reaktion bei dem Thema: Keine Zeit. „Wann soll ich denn das noch machen?“ „Das hält mich doch von der eigentlichen Arbeit ab.“ Andere rümpfen die Nase: „Ich will mich nicht anpreisen wie Sauerbier.“

Net-Working ist Arbeit

Wie das englische Wort schon sagt, ist Net-Working Arbeit und nicht irgendein Freizeitvergnügen nach Feierabend. Damit erst anzufangen, wenn es hart auf hart kommt, ist zu kurz gedacht. Wer sich einen Kreis guter Kontakte aufbauen möchte, muss hingehen zu den Meetings, hinausgehen auf die Veranstaltungen, sich blicken lassen und Extrazeit investieren. Und das regelmäßig.

Berufsleben ist Beziehungsleben

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Am 10. März 2016 findet die 5. Mixed Leadership Conference in München statt. Ein zentrales Thema ist in diesem Jahr Digital Leadership. Die Digitalisierung erfordert deutlich andere Arbeits- und Führungskulturen, demzufolge auch andere Karrieremuster und Auswahlkriterien. Das ist die Chance, nachhaltig mehr Frauen in Führungspositionen zu etablieren und Mixed Leadership in Deutschland zu erreichen!

Wie auf den Vorjahreskonferenzen erwartet die Teilnehmer ein facettenreiches Programm mit hochkarätigen Referenten, praxisorientierten Workshops sowie Networking mit Fach-Experten und Entscheidern auf Management-Ebene aus Deutschlands führenden Unternehmen. Die Konferenz bietet den Teilnehmern gehaltvolle Vorträge, Erfahrungsaustausch, anregende Diskussionen und Networking mit Experten und Entscheidern.

Erleben Sie als Keynote Speaker Janina Kugel, Mitglied des Vorstands der Siemens AG. Freuen Sie sich auf eine weitere Keynote von dem CEO der von der Süddeutschen Zeitung als „wahrscheinlich der Vorzeige-Manager der Industrie 4.0 betitelt wurde“ – der CEO des Stahlhändlers Klöckner, Gisbert Rühl. Lernen Sie von einem der führenden Humangentiker, Prof. Markus Hengstschläger, dass Talent keine Frage des X- oder Y-Chromosom ist.

Weitere Informationen erhalten Sie hier

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Von der Position, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Frauen in Spitzenpositionen angekommen sind, bin ich längst abgerückt und ich hätte mir Anfang der 90er, als damals meine Karriere in Schwung kam, nicht träumen lassen, dass wir uns im Jahr 2015 immer noch mit Frauen bzw. zu wenig Frauen in Führungspositionen beschäftigen.

Die Hürde für Frauen ist zwar längst nicht mehr das Reinkommen, aber immer noch das Hochkommen. Nun tritt 2016 die Quote für die Aufsichtsräte in Kraft. Da auch die Politik weiß, dass Papier geduldig ist und Muster und Mentalitäten sich nicht von heute auf morgen verändern, wurde die begleitende Initiative „Chefsache. Wandel gestalten – für Frauen und Männer“ mit Angela Merkel als Schirmherrin ins Leben gerufen.

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Für heute reicht es Marion Schäfer in ihrem Management-Kindergarten. Der Schreibtisch quoll zwar über, aber Networking ist auch Arbeit – wie das Wort working schon sagt – und kein Freizeitvergnügen nach Feierabend. „Wann soll ich denn das noch machen“, hatte sie damals aufgestöhnt wie so viele Frauen, die versuchen Beruf und Privatleben unter einen Hut zu bekommen. Oder sich schwer tun mit Selbstmarketing und die Nase rümpfen: Ich will mich doch nicht anpreisen wie Sauerbier. Aber: Kontakte sind das A und O im Business und hoch kommt, wer hoch vernetzt ist. Diese Lektion hatte sie gelernt. Also, auf zum Vortrag im traditionsreichen Wirtschaftsclub, dessen Mitgliedschaft sie sich seit letztem Jahr leistete.

Auf dem Weg nach unten läuft ihr Neuzugang Hoffmann in die Arme. „Schon Feierabend, Frau Kollegin?“. Mit so einer mokanten Bemerkung war zu rechnen, dafür hatte sie ein Näschen. Zwei Semester Harvard hin oder her – für wen hält der Mann sich. Marion bleibt unbeeindruckt: „International Management Club“, flötet sie im Weitergehen und das zeigte die gewünschte Wirkung. „Ach, sind Sie dort Mitglied.“ Was sonst? Mein Gott, war der Mann scharfsinnig. Bloß raus hier. mehr

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Immer wieder wird Frauen empfohlen, sich stärker zu vernetzen, wenn sie an die Spitze kommen wollen. Manche Studien belegen, dass Frauen die besseren Netzwerkerinnen sind, andere bescheinigen ihnen geringere Netzwerkfähigkeiten im Vergleich zu Männern – vor allem auf geschäftlicher Ebene. Während Frauen privat gern Ärzte oder Hairstylisten weiterempfehlen, sind sie bei Businesskontakten eher zurückhaltend, fehlt es ihnen an Beziehungs-, Informations- und Fördernetzen, wie sie Männer traditionell pflegen.

Gehen Sie vor die Bürotür

Wer sich einen Kreis guter Kontakte aufbauen möchte, muss hingehen zu den Meetings, hinausgehen auf die Veranstaltungen, sich blicken lassen und Extrazeit investieren. Und das regelmäßig. Verlassen Sie Ihre vier Wände, um Kontakte zu knüpfen und Informationen zu erhalten, zu denen Sie sonst vielleicht keinen Zugang hätten. Es sind oftmals die informellen Nachrichten, die wichtig sind. Schaffen Sie Möglichkeiten, gesehen zu werden, damit es zu den beiläufigen Gesprächen kommt, die die Basis für Beziehungen sind. Ein persönliches Unterstützer-Netzwerk ist etwas außerordentlich Nützliches und verschafft ihnen viele Vorteile: Erfahrungsaustausch, Impulse und Ideen, neue Sichtweisen, Synergien, voneinander lernen und miteinander Geschäfte machen. Bevor Sie wieder einmal die Tagung mit anschließendem Get-Together absagen oder die Geburtstagsfeier des Kollegen sausen lassen und denken, das hält mich doch von der eigentlichen Arbeit ab, denken Sie daran: Netzwerken oder Net-Working(!) ist Arbeit.

 

Noch mehr Netzwerk- und Selbstmarketingtipps: „Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf“ von Barbara Schneider, erschienen im GABAL Verlag

 

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Haben Sie auch wieder auf dem einen oder anderen Neujahrsempfang herumgestanden und sich gewundert, wie Kollege Meyer mit fremden Menschen locker plaudert? Und gedacht: Was soll das ganze seichte Gerede? Mit Small Talk lassen sich Türen öffnen zum Big Business. Das Geplauder ist unentbehrlich für gutes Networking und gelingende Geschäftsbeziehungen.

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Am 17. April 2015 ist es wieder soweit. Unter dem diesjährigen Motto „Impulse aufnehmen. Erkenntnisse gewinnen. Erfahrungen austauschen.“ geht der WoMenPower Kongress in Hannover in die zwölfte Runde. Geboten werden 35 praxisorientierte Workshops, hochkarätige Keynote-Sprecher/innen, ausreichend Raum und Zeit für Networking sowie erstmalig eine Networking-Night am Vorabend.

Programm und Anmeldung

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