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Ihre Abteilungsleiterin hat Karriere gemacht und sich gleichzeitig für die Einrichtung eines Betriebskindergartens eingesetzt? Ihre Nachbarin hat gerade den Vorsitz eines gemeinnützigen Vereins übernommen? Ihre Freundin hat mit ihren beiden Töchtern ein Café eröffnet? Auch in 2012 sucht das Magazin emotion wieder inspirierende Frauen. in den Kategorien “Frauen in Führung”, “Family-Business”, “Neue Werte”. Auf emotion.de können Sie Ihre Vorbildfrau vorschlagen.
Facebook-Geschäftsführerin Sheryl Sandberg über Frauen und ihre Selbstzweifel als größte Aufstiegsbarriere. Im Unternehmen Facebook hängt ein Plakat: “Was würdest du tun, wenn du keine Angst hättest?” Darum geht es für Frauen, sagt Sandberg: “Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Sehnsüchte von Ihren Ängsten besiegt werden. Lassen Sie die Hindernisse, denen Sie im Berufsleben begegnen – und es wird sie geben -, äußerliche Hindernisse sein, nicht innerliche.” Ein sehr lesenswertes Porträt im SZ-Magazin.
Allein in Deutschland erscheinen jedes Jahr rund 8.000 (die Nullen stimmen!) neue Wirtschaftsbücher – mehr als zwanzig pro Tag. Wer soll da noch den Überblick behalten, wird sich das deutsch-amerikanische Autoren-Quartett von “Die 100 besten Wirtschaftsbücher aller Zeiten” gedacht haben und legen jetzt eine 450-seitige Sammlung der besten Wirtschaftsbücher vor. Wer sein Managementwissen updaten will, ist mit diesem Werk mehr als gut bedient. Es bietet Bestseller aus elf Kategorien wie Führung, Strategie, Management, Große Ideen und mehr. Manchmal reicht auch das Lesen oder Wiederlesen eines Buches statt gleich einen Berater anzuheuern. Mehr auf managementbuch.de
Sie begeistern sich für Menschen und Medien? Dann hätten wir Sie gerne an Bord.
Für Hamburger Agentur (rd. 100 Mitarbeiter) suchen wir begeisterte HR-Leitung (w/m) mit hoher Affinität zu Personalentwicklung, Talentmanagement, innovativen Recruitingprozessen und online-Business. Sie lieben vielseitige Aufgaben, Verantwortung und Veränderung, dann nehmen Sie Kontakt mit Dr. Barbara Schneider, 2Competence - Management . Business . Karriere auf: www.2competence.de
Am 23. Februar 2012 geht der WOMEN’s Business Day in Hamburg in die sechste Runde. Jährlich treffen sich hier rund 200 Frauen aus Führung und Business, tauschen Erfahrungen und Erfolgsstrategien aus, knüpfen neue Kontakte und erweitern ihr Netzwerk. Auf dem Programm stehen unterschiedliche Karriereimpulse erfolgreicher Frauen in Top-Positionen (“Erfolgreich mit Männern kommunzieren”, “Wie wird man eigentlich Vorstand” und mehr), verschiedene Fachforen (wie “Leadership 2.0″ oder “Red Hot Chili Präsentationen”) und der Expertentalk “Anders und nicht Artig”. Das ganze Programm unter www.wbd2012.de
Buch der Woche: “Medientraining kompakt: 150 konkrete Tipps für den Umgang mit Journalisten von Presse, Nachrichtenagenturen, Hörfunk und Fernsehen” von Elisabeth Ramelsberger, Michael Rossié. Rezension von Wolfgang Hanfstein: managementbuch.de
Einerseits gibt es für das Unternehmen und oft auch für die eigene Positionierung nichts Besseres, als in die Medien zu kommen. Aber wehe, die Journalisten stehen dann tatsächlich vor der Tür! Dann werden die Hände nass, die Stimme versagt und das Einzige, was man sagt, wird hinterher total verdreht. Wer ein anderes Ergebnis will, muss – üben. Und zwar vorher! Dazu gibt es Trainings und Seminare. Und ein Buch, in dem die beiden Profis Elisabeth Ramelsberger und Michael Rossié 150 gute Tipps für den richtigen Umgang mit Journalisten aus Presse, Funk und Fernsehen geben.
Der Journalist ist nicht dein Freund. Er ist auch nicht dein Feind. Er macht nur seinen Job. In vielen Unternehmen ist die Versuchung groß, die Presse für die eigenen Zwecke einzuspannen. Nach dem Motto: “Die sollen mal berichten!” werden Öffentlichkeitsarbeiter dazu verdonnert, nichtssagende Meldungen zu verschicken. Und wenn es dann mal brenzlig wird, wenn das Unternehmen aus irgendwelchen Gründen in die Schusslinie kommt (Entlassungen, Gewinneinbrüche, Umweltgefahren …), wird aus der Presseabteilung eine Presseabwimmelungs-abteilung. Dabei sind, was die Medienarbeit anbelangt, die Karten gänzlich anders verteilt. Die Journalisten sitzen am längeren Hebel. Und sie haben eindeutige Interessen. Sie wollen kritisch berichten. Oder zumindest Außergewöhn-liches. Ihre Währung sind die Leser, die Zuschauer, die Hörer. Erst wer das verstanden hat, erkennt die Grundlage der Medienarbeit: “Der Journalist ist nicht dein Freund. Er ist auch nicht dein Feind. Er macht nur seinen Job”, sagen die Autoren dieses praktischen Handbuches. Und sie haben recht!
Wer in die Kamera schaut, hat verloren mehr
Buch der Woche: “Ausgetickt: Lieber selbstbestimmt als fremdgesteuert” von Lothar Seiwert. Rezension von Wolfgang Hanfstein: managementbuch.de
Die Ursache für Stress und Burn-out ist nicht zuviel Arbeit, sondern der falsche Job
Arbeiten bis zum Umfallen. Immer mehr und immer schneller. Und wer richtig gut ist im Job, dem wird einfach noch mehr Arbeit aufgebrummt. Dieselbe Überlastung in der Freizeit. Mein Haus, mein Auto und so weiter. Abhilfe versprechen Seminare und Ratgeber zum Thema Selbst- und Zeitmanagement. Wie organisiere ich mich so,dass ich alles auf die Kette kriege? Mitten hinein in diese Debatte platzt Lothar Seiwert mit seinem neuen Buch “Ausgetickt”. Ausgerechnet der sogenannte “Zeitmanagement-Papst” will von Zeitmanagement-Tools, von all den Tricks und Hilfen, nichts mehr wissen. Denn, so seine Überzeugung, es geht nicht darum, wie viel und wie lange wir arbeiten. Sondern darum, ob wir fremd- oder selbstbestimmt arbeiten.
Eine 60-Stunden-Woche kann stressfreier sein, als eine 38-Stunden-Woche
“Tut mir leid, ich habe mich getäuscht. Wir müssen alle Abschied vom Zeitmanagement nehmen, wenn wir wieder Zeit haben wollen.” Wenn einer so radikal die Grundlage seiner Arbeit (und seines Einkommens!) über den Haufen schmeißt, muss er Gründe haben. Bei Lothar Seiwert heißen diese Gründe Erfahrung, Neugier und Mut. Die Leitfrage mehr
“Ohne Frauen fehlt der Technik was”, sagt Petra Mayrhofer, Initiatorin des Projekts. Das hat der Deutsche Ingenieurinnenbund (dib) zum Anlass genommen, die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands auszuzeichnen. Darunter Top-Führungsfrauen wie Ines Kolmsee, Vorstandsvorsitzende der SKW Stahl Metallurgie AG, oder Rita Forst, Mitglied des Vorstands der Adam Opel AG.
Die gesamte Liste mehr
Dr. Katarzyna Mol, Verlegerin der Zeitschrift Emotion, hat mit dem Kauf des defizitären Frauen-Magazins von Gruner und Jahr vor zwei Jahren alles auf eine Karte gesetzt
Von Stefani Bilen, SAAL ZWEI:
SAAL ZWEI: Frau Mol, Sie haben mehr als eine Million Euro investiert, um die Zeitschrift „Emotion“ bei Gruner und Jahr herauszukaufen und auf eigene Rechnung weiterzuführen. Wie kommt man angesichts sinkender Auflagen unter den Frauen-Magazinen auf eine solch riskante Idee?
Katarzyna Mol: Emotion ist so positioniert, dass sie die moderne, intelligente Frau erreichen will. Wir verzichten auf ein Mode-Ressort und decken Themen rund um das Persönliche, Partnerschaft und Job ab. Wir wollen Frauen inspirieren, noch glücklicher zu sein, und sie ermutigen, ihre Stärken und Potenziale zu nutzen. Wir zeigen im Heft Frauen, die damit bereits erfolgreich sind. Damit bieten wir ein spitz ausgerichtetes Konzept, für das wir damals wie heute gute Chancen sehen. Wir besetzen eine Marktlücke.
Angesichts der Fülle an Frauen-Titeln fällt es schwer, das zu glauben. Welche Erfolge konnten Sie seit dem Management-Buyout im Dezember 2009 verbuchen?
Unsere verkaufte Auflage liegt bei 60.000 Heften, wir konnten sie bei einem höheren Copy-Preis von 4,80 Euro stabilisieren. Das ist eine gute Basis, die wir weiter steigern wollen. Wir bekommen häufig Leserbriefe, in denen sich Frauen positiv über unser Konzept und unsere Themen äußern. „Endlich mal eine intelligente Frauenzeitschrift“, lesen wir häufiger.
Sie zeigen jeden Monat einen Promi auf Ihrem Titelblatt. Ist das ein Verkaufsgarant?
Im Moment sind wir noch auf bekannte Gesichter angewiesen. Für uns ist es eine enorme Herausforderung, unsere Zielgruppe am Kiosk zu erreichen – wir sind einfach noch nicht bekannt genug. Wenn wir neben anderen Frauen-Zeitschriften platziert werden, freut uns das. Häufig liegen wir immer noch in der Psychologie-Ecke, neben Blättern wie Gehirn & Geist. Hier findet uns keine Leserin, die ein spannendes Frauen-Magazin kaufen will. Das liegt daran, dass wir früher bei Gruner und Jahr ein Psychologie-Titel waren. Insofern brauchen wir bekannte Frauen auf dem Cover. Dennoch wollen wir uns künftig nicht nur auf die A-Promis auf dem Cover konzentrieren. Wenn wir unsere Auflage um 10.000 bis 15.000 Hefte gesteigert haben, werden wir auch unbekannte Frauen auf die erste Seite bringen. mehr
Veröffentlicht unter Allgemein, At the Top, Talking
Verschlagwortet mit Chefinnen, UnternehmerInnen
Kommentar
Nachdem Kathrin Menges beim Düsseldorfer Dax-Unternehmen Henkel in den Personalvorstand berufen wurde, steigt die Zahl der Vorstandsfrauen im Dax auf sieben bzw. acht mit der designierten Marion Schick, die 2012 – ebenfalls als Chefpersonalerin – zur Telekom stößt. Das Ressort Personal scheint eine Renaissance zu erfahren, war es doch eine zeitlang als eigenständiges Vorstandsressort von der Bildfläche verschwunden und wurde vom CEO oder CFO mitbetrieben.
Obwohl man sich eigentlich über jede Frau im Topmanagement der Dax-Konzerne freuen sollte, regen sich jetzt mit Menges, die die fünfte Spitzenpersonalerin im Dax ist, erste Bedenken und die Freude fällt verhalten aus. Die Financial Times Deutschland zitiert Birgit Kerstens vom Deutschen Juristinnenbund mit den Worten: ”Natürlich begrüßen wir jede Frau, die in den Vorstand eines DAX-Unternehmens einzieht. Aber wir würden uns wünschen, dass Frauen auch mal andere Funktionen als die des Personalvorstands übernehmen.”
Das kann man so sehen oder anders. Personal ist ja gerade der Bereich, in dem auch auf Leitungsebene eine recht ausgewogene Gender Balance herrscht, die Pipeline also gut gefüllt ist bis hoch in die zweite Ebene. Kein Wunder, dass es hier besonders leicht fällt, entsprechende Frauen zu finden. Insofern sind diese Pionierfrauen im Personalvorstand doch ein gutes Beispiel dafür, dass es sich lohnt, kontinuierlich und konsequent einen ausgewogenen Gender Mix auf jeder Managementebene zu verfolgen.
Veröffentlicht unter Allgemein, At the Top, Talking
Verschlagwortet mit Chefinnen, Karriere, Management
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