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Buch der Woche: “Mut zahlt sich aus. 12 Mutproben fürs Business” von Alexander Verweyen. Rezension von Wolfgang Hanfstein, managementbuch.de

Ein Karriere-Buch, in dem es um verkaufen, motivieren, verhandeln, kommunizieren und acht weitere Schlüsselthemen des Business geht? Gibt’s nicht? Gibt’s doch. Und zwar in ganz ungewöhnlicher Form von Alexander Verweyen. Er fokussiert nämlich diese zwölf Themen auf ein einziges Thema. Auf Mut. Und er zeigt in seinem Buch „Mut zahlt sich aus. 12 Mutproben fürs Business“, wie Sie erfolgreicher und besser werden. Indem Sie mutiger werden und ein paar Sachen anders machen als die anderen.

Mut zur Peinlichkeit

Verweyen bürstet die wesentlichen Businessthemen gegen den Strich. Zeigt, dass alle Marketingtheorie grau bleibt, wenn sie nur nachmacht, was andere vormachen. Dass nur auffällt, wer die Dinge anders macht. Und um die Dinge anders zu machen, schmeißt Verweyen erst mal Knigge & Co in hohem Bogen über Bord. mehr

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Buch der Woche: “Mir reicht’s” von Elizabeth Gummesson. Rezension von Oliver Ibelshäuser, managementbuch.de

Wer morgens mit dem inneren Zwang aufsteht, der Beste sein zu müssen, wird abends mit dem Gefühl einschlafen, versagt zu haben. Unerreichbare Perfektionsansprüche – an sich selbst und die eigene Umwelt – sind der sicherste Weg in die Burnout-Falle. Das ist der Kerngedanke von Elizabeth Gummessons Buch „Mir reicht’s“ aus dem Beltz Verlag. Rund 150.000 Frauen hat Coach Gummesson in ihrem Heimatland Schweden vom Perfektionswahn befreit. Jetzt liegt der Ratgeber in deutscher Sprache vor. „Mir reicht’s“ ist ein empathisches, freundliches Buch. Die Autorin nutzt die persönliche „Du“-Ansprache, um in einen virtuellen Dialog mit ihrer Leserschaft zu treten. Dazu gehören auch kleine Übungen, anhand derer Sie das eigene Stresslevel ergründen oder Ihre unausgesprochenen Bedürfnisse ausformulieren. mehr

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Buch der Woche: „Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge“ von Dan Ariely. Rezension von Oliver Ibelshäuser, managementbuch.de

Um es gleich vorwegzunehmen: Ein Klasse-Buch, das Dan Ariely mit „Die halbe Wahrheit ist die beste Lüge“ zum Thema Betrug und Moral in unserer Gesellschaft abliefert: Kurzweilig, informativ und mit viel feinem Humor gewürzt macht sich der Autor auf die Suche nach den Ursachen der kleinen und großen Betrügereien im beruflichen und privaten Alltag. Denn dass wir es alle mit Ehrlichkeit und Rechtsverständnis hin und wieder nicht so genau nehmen, daran lassen seine spannenden Geschichten und Experimente keinen Zweifel. „Wenn wir die Möglichkeiten haben, nehmen wir uns gegenseitig Dinge weg.“

SMORC ist MURKS

Als Sozialwissenschaftler hat Ariely über Jahre hinweg in Labor- und Feldforschung die Ursachen von Betrug ergründet und liefert nun die Antwort darauf, unter welchen Bedingungen Menschen eher zur Lüge neigen. Das SMORC-Modell (Simple Model of Rational Crime), nach dem Rechtsbrüche immer eine rationale Abwägung von Kosten und Nutzen sind, wird dabei im Schnellverfahren als untauglich verbannt. mehr

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Buch der Woche: “Business Model You. Dein Leben, Deine Karriere, Dein Spiel.” von Clark, Osterwalder et al. Rezension von Wolfgang Hanfstein: managementbuch.de

Es ist das „Entdecke-dich-selbst-Buch“ für die Generation Tablet. Hier geht es nicht entlang der Buchstaben, sondern entlang der Bilder, Charts und Exkurse. Und das Ganze in einem Buchformat, das näher an den Tablet-Rechnern ist, als am klassischen Buch – nur ein bisschen dicker. Ziel von „Business Model You“ ist es, Berufseinsteigern eine Methode an die Hand zu geben, ihre berufliche Zukunft strategisch klug anzugehen (und es richtet sich natürlich auch an all jene, die das bisher versäumt haben). Wer nicht von einem Job zum andern stolpern will, sondern einen Weg sucht, um seine Vorlieben und Fähigkeiten anwenden und einbringen zu können, hat mit „Business Model You“ eine pfiffige Anleitung zur Hand. Ein Arbeitsbuch, das zur Beschäftigung mit sich selbst einlädt. mehr

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Es ist ein Thema, das nach wie vor polarisiert: Soll in Deutschland eine Quote eingeführt werden, um mehr Frauen in Führungspositionen zu hieven? Seit Jahren schon beschäftigen sich Experten und Politik mit Fragen zur Gleichstellung der Geschlechter auf dem Karriereweg nach oben. Verlässliche Antworten darauf, wie die Durchlässigkeit der sogenannten gläsernen Decke zu erreichen ist, oder warum Frauen in Deutschland nach wie vor in Dax-Unternehmen als Führungskräfte Mangelerscheinungen sind, gibt es dennoch nicht. Wie dem abzuhelfen ist, darüber wird in Wirtschaft und Politik nach wie vor intensiv gestritten. Lesen Sie den ganzen Artikel (erschienen in WELT am Sonntag, 2.9.12)

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Buch der Woche: “Tange Vitale” von Eva Wlodarek. Rezension von Oliver Ibelshäuser: managementbuch.de

Schicksalsschläge haben viele Gesichter: eine schwere Erkrankung, Tod eines Angehörigen, Arbeitslosigkeit, das Ende einer langen Liebesbeziehung. So unterschiedlich die Ursachen sind, die Auswirkungen haben vieles gemeinsam: Die Betroffenen erstarren regelrecht in Mutlosigkeit und fühlen sich außerstande, ihr Leben neu auszurichten. Das kluge Buch „„Tango Vitale““ der renommierten Psychologin Eva Wlodarek wendet sich an Menschen, die sich nicht oder nur schwer von traumatischen Erlebnissen der Vergangenheit lösen können und in der „Warum gerade ich“?-Frage verharren. Mit viel Fingerspitzengefühl hilft Eva Wlodarek den Betroffenen, die neue Situation anzunehmen. Und die verborgenen Entwicklungsmöglichkeiten zu entdecken und zu nutzen, die jede persönliche Krise bereitstellt. mehr

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Frauen auf Augenhöhe: Was sie nach oben bringt und was nicht

Mit Frauen im Topmanagement soll Unternehmen erfolgreicher werden, heißt es allerorten. Wenn das so einfach wäre. Trotz guter Vorsätze und zahlreicher Programme tun sich beide Seiten schwer – Unternehmen zögern, Frauen auch. In Headhunterkreisen werden Kandidatinnen für die Spitze verzweifelt gesucht. Frauen gelingt mit ihrer Topausbildung zwar der Eintritt in nahezu alle Unternehmen, Institutionen und Funktionen – aber auf der Rütteltstrecke Karriere gehen sie dann irgendwo verloren, kommen nicht hoch, verlassen den Karrierepfad oder widmen sich Privatem.

Managementberaterin Barbara Schneider formuliert scharf: „Nicht das Reinkommen ist für Frauen die Hürde, sondern das Hochkommen. Denn: bisher fehlt schlichtweg vielen Unternehmen der Mut, eine vakante Spitzenposition mit einer Frau zu besetzen. Aber auch Frauen zögern beim Schritt an die Spitze, denn da weht ein eiskalter Wind.“ 

Dieses Buch ist Ideen- und Impulsgeber für Frauen, die im Männerland Management schneller Fuß fassen wollen. Neben einer Vielzahl von Tipps und Erfolgsstrategien hat Barbara Schneider das Buch angereichert mit zahlreichen Denkanstößen und Forschungsergebnissen von Frauen und Männern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik.

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Buch der Woche: “Der Autopilot im Kopf: Entscheiden, Urteilen, Probleme lösen, ohne in die üblichen Denkfallen zu tappen“ von Carl Naughton. Rezension von Wolfgang Hanfstein: managementbuch.de

Es geht auch ohne Schläge auf den Hinterkopf. Wer sein Denkvermögen verbessern will, muss sich nur ein bisschen mit dem Denken als Vorgang auseinandersetzen. Und schon tun sich erstaunliche Dinge auf. Carl Naughton, Dozent für pädagogische Psychologie an der Kölner Uni, ist dem Denken auf den Grund gegangen. In seinem Buch „Der Autopilot im Kopf“ zeigt er, wie wir diese zentrale Fähigkeit trainieren und verbessern können. Wie wir zu besseren Entscheidungen kommen, wie wir lernen, besser zu urteilen, Probleme zu lösen. Ein ideales Trainingsbuch, um als Mastermind aus dem Urlaub zurückzukommen. mehr

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Buch der Woche: “Als unser Kunde tot umfiel: 25 knifflige Führungsprobleme und ihre nachhaltigen Lösungen” von Timo Hinrichsen und Boris Palluch. Rezension von Wolfgang Hanfstein: managementbuch.de

Die durchschnittlichen Chefreaktionen auf wie auch immer geartetes Unvermögen von Mitarbeitern sind, trotz aller Führungsseminare und –ratgeber in der Regel: „Mit Verlaub, Sie sind ein Vollpfosten“. Gefolgt von der Wahnvorstellung, mit diesem Mitarbeiter das „personifizierte Böse“ vor sich zu haben. Viele Chefs züchten sich auch durch die Variante „den Gärprozess einleiten“ durch „Runterschlucken“ zuverlässig ein Magengeschwür oder andere Kalamitäten heran. Und eine vierte Gruppe winkt mit „Der will doch nur spielen“ ab und sorgt so dafür, dass das Unternehmen früher oder später im Chaos versinken wird. Klare „No-Gos“, mit denen Timo Hinrichsen und Boris Pullach in ihrem Buch „Als unser Kunde tot umfiel“ Chefs und Führungskräften die Augen öffnen. mehr

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Buch der Woche: “Die Bildungslücke” von Thilo Baum und Martin Laschkoling . Rezension von Wolfgang Hanfstein: managementbuch.de

Damit Berufseinsteiger nicht wie der Ochs vor dem Arbeitsleben stehen

Ist das ein Karriere-Ratgeber? Wenn man so will. Mehr noch ist „Bildungslücke“ das Buch, das Schul- und Hochschulabsolventen jenseits des Fachwissens auf das Berufsleben vorbereitet. Denn da geht es nur zu einem eher bescheidenen Teil um tatsächliches Fachwissen, sondern vielmehr um die viel  beschworenen „Soft Skills“. Also um die Fähigkeit, den Tag und die Arbeit zu planen, die Fähigkeit, seine Stärken einzusetzen und auch um die Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu nutzen. Alles „Skills“ die in kaum einer Schule vermittelt werden. Diese Lücke füllt dieses Buch, in dem namhafte Experten ihr Wissen für Berufseinsteiger zur Verfügung stellen. Eine prima Gelegenheit, die wahren Anforderungen der Arbeitswelt kennenzulernen.

Eine „Eins“ in Mathe reicht nicht, um eine Gehaltsverhandlung zu führen

Gute Noten in Mathe, Betriebswirtschaft oder Musik sind das eine. Nachher in Konfliktsituationen richtig zu handeln das andere. Wer aber nicht weiß, dass es Methoden gibt,Konfliktgespräche zu führen, wer bei null anfängt, wenn es darum geht, den Arbeitstag zu planen, wer denkt, man sei entweder ein guter Redner oder eben nicht, der wird immer hinter seinen Möglichkeiten zurückbleiben. mehr

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