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Kommunikation ist die Königsdisziplin im täglichen Miteinander, und nicht selten kommt es zu Missverständnissen und Konflikten. Kommen Ihnen solche Sätze bekannt vor? „Bei der Kollegin ist Hopfen und Malz verloren.“ „Da kennen Sie meinen Chef nicht, der reißt mir den Kopf ab.“ „Bei den Bremsern da oben, wie soll man da die Deadline einhalten.“ Das sind nur einige Beispiele, wie ich sie in Unternehmen höre. Konflikte scheinen zuzunehmen. Kein Wunder bei der globalen Gemengelage aus veränderter Arbeitswelt, zunehmender Arbeitsbelastung und Zeitdruck, Verlagerung von Arbeitsplätzen und Übernahmen. Oder wie es neudeutsch gerade aktuell ist: Arbeiten im VUCA-Umfeld: volatility (Flüchtigkeit), uncertainty (Unsicherheit), complexity (Komplexität) und ambiguity (Widersprüchlichkeit).

Jeder Mensch hat seine eigene innere Landkarte, auf deren Basis er die Welt wahrnimmt. Und diese ganz eigene Wahrnehmung pflegen wir, interpretieren, was das Zeug hält und gehen unbewusst davon aus, dass die anderen so „ticken“ wie wir. Was sonst!? Es gibt in der Kommunikation aber keine Wahrheit, sondern nur persönliche Wahrnehmung. Was für den einen „sonnenklar“ ist, kommt für den anderen „überhaupt nicht in die Tüte“. Wir schütteln den Kopf, reagieren mit Unverständnis. Oder eben mit Kritik und Konflikt. Zweifel und starre Denkstrukturen machen uns blind für die Position und Motivation des Anderen. mehr

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Buch der Woche: „Dance with the Boss“ von Monica Deters, Rezension von Oliver Ibelshäuser,

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Mit dem Problem-Chef im Gleichschritt über das Parkett

Wenn der Chef Sie nicht führen kann oder will, dann führen Sie ihn. Monica Deters hat dafür das perfekte Buch geschrieben: „Dance with the Boss“ zeigt Ihnen, wie Sie mit Menschenkenntnis, einer Spur Raffinesse und einer Prise Feingefühl von Ihrem Vorgesetzten mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung erhalten. Und ihm beiläufig sogar die eine oder andere unangenehme Marotte abgewöhnen.

Salsa, Paso-Doble und Freestyle

Ist Ihr Boss eher der Travolta-Selbstdarsteller auf der Business-Tanzfläche wie der „Paso-Doble-Typ“, „zu stolz für eine kooperative Führung“? Oder der „Blues-Typ“, der alle wichtigen Entscheidungen verschleppt? Glückwunsch dagegen, wenn es sich um den „Slow Fox“-Tänzer handelt, „fair, transparent, mit einer starken sozialen Ader“. Insgesamt sechs unterschiedliche „Boss-Tänzer“ arbeitet die Autorin heraus. Welcher davon Ihrem Vorgesetzten entspricht, ermitteln Sie in einem kleinen Test. mehr

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Untersuchungen zeigen: Frauen sprechen weniger oft, weniger lang, werden häufiger gestört und unterbrochen als die männlichen Gesprächsteilnehmer. Es gilt nicht nur, anderes Land, andere Sprache, sondern auch anderes Geschlecht, andere Sprache. Wir sprechen eine Sprache und haben doch jede Menge Kommunikationsbarrieren. Hier der hierarchische, statusorientierte und direkte Erfolgssprech der Männer („Ich will die Nummer Eins sein“), dort die indirekten auf Konsens bedachten Sprechmuster von Frauen („Ich will beliebt sein“). Grob gesagt, sprechen  Männer Konkurrenzsprache und Frauen Beziehungssprache. Es geht nicht darum, diese Unterschiede glatt zu bügeln, sondern sie sich bewusst zu machen, damit wir mehr Wahlmöglichkeiten haben und unsere Kommunikation leichter gelingt.

In dem Kommunikationstraining für Frauen von der ehemaligen Managerin und Erfolgsautorin Dr. Barbara Schneider erfahren Sie, wie Sie mit dem Wissen um psychologische „Kleinigkeiten“ in Kommunikation und Körpersprache Wirkung erzeugen, und erfahren Tipps und Spielregeln, die Ihren beruflichen Alltag erleichtern.

Weitere Informationen und Seminarbeschreibung unter: 2competence.de

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Erfolg beginnt im Kopf. Wer kennt den Satz nicht, aber Achtung, da sitzt auch gern unser größter Gegner. Und den auszuschalten, geht gar nicht so einfach. Der Wunsch nach einem neuen Wundermittel, nach einer Sofortlösung – am besten „to go“ – boomt. Ein Zauberstab, mit dem man drei Mal durch die Luft wedelt – puff – und weg sind unsere Sorgen und Befürchtungen. Seien wir realistisch, auf absehbare Zeit dürfte mit einem solchen Produkt nicht zu rechnen sein. Heute zweifelt kaum jemand daran, dass es einen Zusammenhang zwischen Einstellung und Erfolg gibt. Was wir im Leben erreichen, hängt von unseren Einstellungen ab. Sie können unseren Handlungsspielraum entsprechend vergrößern oder verkleinern. Der amerikanische Psychologe und Mentraltrainer Dr. Jim Loehr vergleicht unser Gehirn mit einem Computer: „Wie bei einem Computer erhalten wir immer das zurück, was wir einprogrammieren. Unsere Denkmuster und Selbstgespräche stellen wichtige Input-Quellen dar. Entweder programmieren Sie sich auf Erfolg oder Misserfolg.“ Eine „Erfolgs-Umprogrammierung“ dauert aber und funktioniert nicht auf Knopfdruck.

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Der kleine Unterschied zwischen den Geschlechtern sitzt bekanntlich etwas weiter oben als gemeinhin angenommen. Bei Mark Gungor, einem amerikanischen Marriage Speaker, habe ich jetzt einen amüsanten Erklärungsansatz gefunden und die Erkenntnis gewonnen, Männer öfters in ihrer „Nichts-Box“ zu lassen.

Das 5-Minuten Video auf YouTube ansehen: Men’s Brain – Women’s Brain 

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Wie eine Partnerschaft funktionieren auch berufliche Beziehungen besser, wenn die Beteiligten regelmäßig miteinander reden. Aber bevor Sie loslegen, gehen Sie gedanklich noch mal die fünf Grundregeln konstruktiver Konfliktbewältigung durch: Erstens – bewusst die Haltung einnehmen, dass beide Seiten Verantwortung für den Zustand tragen. Zweitens – einen konstruktiv-partnerschaftlichen Kommunikationsstil pflegen statt Vorwürfe im Stile von „Immer müssen Sie mich unterbrechen“. Drittens – Ich- statt Sie-Botschaften senden. Viertens – Kritik nie laut im Unternehmen äußern, sondern nur unter vier Augen. Fünftens – gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Bevor Sie ein schwieriges Thema ansprechen, sortieren Sie Ihre Gedanken und simulieren Sie die Situation.

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5 Key Learnings für den konstruktiven Umgang mit Konflikten v on Barbara Schneider, erschienen auf spitzenfrauen-bw.de

In Unternehmen tobt das Leben. „Wir können nicht nicht kommunizieren“, hat Paul Watzlawick gesagt, „denn jede Kommunikation – nicht nur mit Worten – ist Verhalten.“ Kommunikation ist die Königsdisziplin im täglichen Miteinander – beruflich wie privat – und nicht selten kommt es dabei zu Missverständnissen und Konflikten.

Kommen Ihnen solche Sätze bekannt vor:

„Bei der Kollegin ist Hopfen und Malz verloren.“ „Da kennen Sie meinen Chef nicht, der reißt mir den Kopf ab.“ „Bei den Bremsern da oben, wie soll man da noch die Deadline einhalten.“

Das sind nur einige Beispiele wie ich sie in Unternehmen immer wieder höre. Aus meiner täglichen Coachingpraxis und meinen eigenen Erfahrungen als Executive Woman habe ich nachstehend fünf Key Learnings für eine konstruktive Konfliktbewältigung zusammengestellt.

Erstes Learning: Frühe Konfliktintervention

Je länger wir die Klärung auf die lange Bank schieben, desto größer und belastender wird der Konflikt. Wir schweigen, weil wir uns für Harmonie und Sicherheit entscheiden. Ein Trugschluss, da die konfliktreiche Situation weiter schwelt, wir uns ärgern oder gekränkt fühlen und in negativen Gedankenkreisläufen versinken. Der Preis: wir vergeuden wertvolle Energien und unser Selbstwertgefühl gerät ins Schwanken.

Frühe Konfliktintervention setzt frühe Konflikterkennung voraus. Das soll nicht heißen, jede kleine Seelenblähung zur Chefsache zu machen. Jeder hat mal schlechte Laune oder private Sorgen – Schwamm drüber. Bloß nicht alles auf sich beziehen.

Wenn Ihnen Ihre Gefühle aber signalisieren, da ist etwas im Busch, dann nehmen Sie sie ernst. Wichtig ist, nicht erst dann zu reagieren, wenn Sie schon auf Hundertachtzig sind, sondern gut vorbereitet und abgekühlt das Gespräch suchen.

Keep calm and carry on, wusste schon die Queen.

Alle 5 Learnings auf spitzenfrauen-bw.de lesen

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Interview (Caroline Schmidt) mit Coach und Autorin Dr. Barbara Schneider, 2Competence

Nervosität im Meeting, aggressive Kollegen – cool bleiben ist im Job-Alltag nicht leicht. Unternehmensberaterin Barbara Schneider gibt Tipps, wie man klug mit Störenfrieden, Ideenklauern oder Chefs umgeht.

KarriereSPIEGEL: Sie beraten Menschen, die sich besser durchsetzen wollen. Frauen, heißt es, können das besonders schlecht. Was ist ihr Problem?

Schneider: Viele Frauen wünschen sich zu sehr, dass die Kollegen sie mögen und ihnen permanent auf die Schulter klopfen. Außerdem begreifen sie nicht, wofür zum Beispiel Konferenzen da sind. Sie denken, hier gehe es vor allem um den Inhalt, die Sache. Dabei sind Konferenzen ein Ort, wo man sich in erster Linie darstellt und verkauft. Hier zeigt man nicht nur die eigene Fachkompetenz, sondern auch, wie viel Selbstvertrauen und Durchsetzungsstärke man hat.

Das ganze Interview auf spiegel.de

 

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Buch der Woche: “Die Macht der versteckten Signale” von Cerwinka, Gabriele/Schranz, Gabriele. Rezension von Oliver Ibelshäuser, managementbuch.de

„Der Ton macht die Musik! – das gilt für die Rockband oder das Sinfonieorchester. Beim Auftritt am Rednerpult oder den Smalltalk oder in der Kaffeeküche kommt aber noch viel mehr dazu. Wie Sie bei Ihrem Publikum tatsächlich wahrgenommen werden, entscheiden nicht (nur) die Worte, die Sie wählen, sondern die nonverbale Untermalung durch Gesten, Mimik und Blicke („Fenster in die Seele“). „Die Augen sind eines unserer wichtigsten Kommunikationsmittel“ verraten die Autorinnen Gabriele Cerwinka und Gabriele Schranz in ihrem gemeinsamen Buch „Die Macht der versteckten Signale“. Darin demaskieren die beiden Trainerinnen unsere heimliche Körpersprache vom Scheitel bis zu den Füßen. Die beiden erklären, wie Sie bei Ihrem Gegenüber unausgesprochene Widerstände an der Haltung erkennen und gegebenenfalls auch mal eigene Emotionen überspielen, wenn Ihnen der Chef mächtig auf die Füße steigt.

Meister der Körpersprache

Hätten Sie es gewusst? Allein im Gesicht „gibt es an die 20 Muskeln, die ausschließlich dazu da sind, unsere Gefühle auszudrücken.“ Mit Namen kennen muss man sie nicht. Denn unser Unterbewusstsein registriert ohnehin, ob ein Lächeln echt oder aufgemalt ist, ob die Fältchen um die Augen „mitlachen“ oder sich in Wirklichkeit „sorgen“. Cerwinka und Schranz bespielen in ihrem Buch die gesamte Klaviatur der Körpersprache im Büro – vom ersten Händedruck („wer Ihren Handrücken dabei nach unten dreht, symbolisiert Dominanz“) bis zur Sitzposition („Wer Hände und Beine nach vorne verschiebt, steckt sein Revier ab, will Distanz“). mehr

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In Top-Positionen ist Präsenz nicht entscheidend. Was zählt sind Führungsinstrumente wie Delegation, Kommunikation, Ergebnisorientierung und Selbstmanagement, bestätigt Ursula Nicola-Hesse vom audit berufundfamilie.

„Kind oder Karriere – bis vor wenigen Wochen sah es so aus, als löse sich dieser Widerspruch in der deutschen Arbeitswelt allmählich auf.

Die Kinderlosigkeit der Deutschen und das wachsende Familienbewusstsein in Unternehmen und Organisationen gehörten zu den gesellschaftspolitischen Top-Themen. Die Arbeitsaufnahme der neuen Bundesregierung stellt diesen Kulturwandel nun jedoch in Frage: Ministerinnen, Minister und ein Direktor der Europäischen Zentralbank kündigten an, neben ihren Ämtern auch Zeit für ihre Familien reservieren zu wollen – sei es durch eine flexible Lage der Arbeitszeit, Home Office oder gar den Wechsel des Arbeitsplatzes.“

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