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Immer wieder wird Frauen empfohlen, sich stärker zu vernetzen, wenn sie an die Spitze kommen wollen. Manche Studien belegen, dass Frauen die besseren Netzwerkerinnen sind, andere bescheinigen ihnen geringere Netzwerkfähigkeiten im Vergleich zu Männern – vor allem auf geschäftlicher Ebene. Während Frauen privat gern Ärzte oder Hairstylisten weiterempfehlen, sind sie bei Businesskontakten eher zurückhaltend, fehlt es ihnen an Beziehungs-, Informations- und Fördernetzen, wie sie Männer traditionell pflegen.

Gehen Sie vor die Bürotür

Wer sich einen Kreis guter Kontakte aufbauen möchte, muss hingehen zu den Meetings, hinausgehen auf die Veranstaltungen, sich blicken lassen und Extrazeit investieren. Und das regelmäßig. Verlassen Sie Ihre vier Wände, um Kontakte zu knüpfen und Informationen zu erhalten, zu denen Sie sonst vielleicht keinen Zugang hätten. Es sind oftmals die informellen Nachrichten, die wichtig sind. Schaffen Sie Möglichkeiten, gesehen zu werden, damit es zu den beiläufigen Gesprächen kommt, die die Basis für Beziehungen sind. Ein persönliches Unterstützer-Netzwerk ist etwas außerordentlich Nützliches und verschafft ihnen viele Vorteile: Erfahrungsaustausch, Impulse und Ideen, neue Sichtweisen, Synergien, voneinander lernen und miteinander Geschäfte machen. Bevor Sie wieder einmal die Tagung mit anschließendem Get-Together absagen oder die Geburtstagsfeier des Kollegen sausen lassen und denken, das hält mich doch von der eigentlichen Arbeit ab, denken Sie daran: Netzwerken oder Net-Working(!) ist Arbeit.

 

Noch mehr Netzwerk- und Selbstmarketingtipps: „Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf“ von Barbara Schneider, erschienen im GABAL Verlag

 

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Haben Sie auch wieder auf dem einen oder anderen Neujahrsempfang herumgestanden und sich gewundert, wie Kollege Meyer mit fremden Menschen locker plaudert? Und gedacht: Was soll das ganze seichte Gerede? Mit Small Talk lassen sich Türen öffnen zum Big Business. Das Geplauder ist unentbehrlich für gutes Networking und gelingende Geschäftsbeziehungen.

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Am 17. April 2015 ist es wieder soweit. Unter dem diesjährigen Motto „Impulse aufnehmen. Erkenntnisse gewinnen. Erfahrungen austauschen.“ geht der WoMenPower Kongress in Hannover in die zwölfte Runde. Geboten werden 35 praxisorientierte Workshops, hochkarätige Keynote-Sprecher/innen, ausreichend Raum und Zeit für Networking sowie erstmalig eine Networking-Night am Vorabend.

Programm und Anmeldung

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Ohne Verbindungen und Verbundenheit kommen wir im Berufsleben nicht aus und nicht weiter. Wir brauchen ein Netz vielfältiger Beziehungen, und es zu spinnen sollte man frühzeitig beginnen. Zu meinen, „das hab ich nicht nötig! Ich will nicht aufsteigen, weil ich jemanden kenne, sondern weil ich gut bin“, ist ein Irrglaube. Genauso, wie zu denken, dass hält mich doch von der eigentlichen Arbeit ab. Denn wenn Sie gut sind und niemand davon weiß, haben Sie ein Problem. Als unbeschriebenes Blatt ohne Befürworter im Unternehmen wird man Sie kaum auf dem Radar haben, wenn die Beförderungsgeschichten laufen.

Auch wenn Sie einen neuen Job oder Auftrag suchen: Persönliches Empfehlungsmarketing ist durch nichts zu ersetzen. Das Prinzip „Ich kenn da jemanden, der jemanden kennt, der jemanden sucht“ wird immer wichtiger. Was ja nicht heißt, dass man sich dann nicht trotzdem noch bewerben, den Interviewprozess durchlaufen und in der Probezeit überzeugen muss. Oder auf Selbständige übertragen: Es kann Sie jemand empfehlen. Dafür, dass Sie den Auftrag bekommen, müssen Sie schon selber sorgen.

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Am 19. Februar 2015 ist es wieder soweit: Der Topevent für Frauen in Führung und Business geht in die neunte Runde. Seien Sie dabei, wenn sich wieder über 200 Frauen im exklusiven Rahmen des EMPIRE Riverside Hotels in Hamburg treffen und lassen Sie sich von namhaften ReferentInnen und TopmanagerInnen anregen, gewinnen Sie neue Impulse und erweitern Sie ihr Netzwerk.

Themenbeispiele:

– Erfolgsfaktor Perspektivwechel: Ich sehe was, was du nicht siehst

– Führung 2020: Herausforderungen und Erfolgsfaktoren

– Frauen – macht einfach euer Ding

– Auftrittskompetenz: Jetzt rede ich

Programm und Anmeldung unter: www.wbd2015.de

 

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Netzerke sind wichtige Erfolgsfaktoren für die Karriereentwicklung. Natürlich haben auch Frauen die Bedeutung und den Nutzen von Netzwerken längst erkannt und sich in Initiativen und Verbänden zusammengeschlossen.

p&k stellt 21 solcher Netzwerke aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Medien vor.

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Deutsche Chefetagen sind zwar keine reinen Männerclubs mehr, viele Vorstandskarrieren von Frauen sind aber noch zu kurz.

Letzte Woche räumte Angela Titzrath ihren Personalvorstandsposten bei der Deutschen Post nach gerade mal zwei Jahren, jetzt beendet auch die mit vielen Vorschusslorbeeren angetretene Eva-Lotta Sjöstedt ihre 5-monatige Kurzkarriere als Karstadt-Chefin. Die Liste der Kurzfrist-Intermezzi lässt sich fortsetzen: Angelika Dammann (Ex-Personalvorstand SAP), Marion Schick (Ex-Personalvorstand Deutsche Telekom), Brigitte Ederer (Ex-Personalvorstand Siemens), Regine Stachelhaus (Ex-Personalvorstand Personal/IT).

Frauen stolpern über Männer, Kinder und sich selbst

Woran liegt das? Ein Erklärungsversuch: Die Haupthürden für Frauen auf dem Weg nach oben sind gründlich erforscht und ganze Bibliotheken wurden dazu geschrieben (auch zwei aus meiner Feder, wenn Sie mehr wissen wollen: 2competence.de ). Einfach ausgedrückt, scheitern Frauen an Männern, Kindern und sich selbst. Soll heißen an den männlich geprägten und dominierten Macht- und Managementstrukturen, an der Vereinbarkeit bzw. Unvereinbarkeit von Kind und Karriere und an den eigenen inneren Bremsen wie etwa mehr Selbstzweifel und weniger Selbstdarstellungskompetenz.

Das Thema „Kind“ dürfte in dieser Karrierephase kaum noch eine Rolle spielen, sind doch genug Ressourcen vorhanden, um adäquate organisatorische Vorkehrungen zu treffen, wenn die Kinder nicht sowieso schon aus dem Haus sind. Dass diese Frauen übertriebene Selbstzweifel (gelegentliche gelten als ganz gesund), Scheu vor Selbstmarketing oder klarer Kommunikation haben, kann man sich kaum vorstellen, haben sie die Karriere-Ochsentour – immer neue und größere Verantwortungsbereiche zu übernehmen – doch erfolgreich hinter sich. Allerdings in anderen Unternehmen.

Führungswechsel sind immer riskant und viele von Ihnen scheitern. Die Kombination – das erste Mal Vorstand oder gar Vorstandsvorsitzende plus neues Unternehmen – hat es in sich. Oben ankommen ist eine Sache, oben bleiben eine andere. Diese Topjobs sind alles andere als sichere Arbeitsplätze. Läuft der Laden nicht, schafft man es nicht, Einflussnetzwerke zu erkennen und zu nutzen, Belegschaft, Kollegen, Aufsichtsrat hinter sich zu bringen und davon zu überzeugen, dass die neue Strategie den dringend notwendigen Turnaround bringt, ist der Job futsch.

Die Zugehörigkeitsfalle schnappt zu

Frau Sjöstedt beklagt die mangelnde Unterstützung von Eigentümer Nicolas Berggruen. Frau Titzrath nennt „persönliche Gründe“. Die Krux ist, dass diese Spitzenmanagerinnen im closed shop der Männer selten auf ihresgleichen treffen und sich auf informelle Weise zwanglos vernetzen können. Allein dadurch fehlt ihnen das natürliche Zugehörigkeitsgefühl.  Man ist sowieso schon einsam an der Spitze und Spitzenfrauen sind es doppelt. Jeder Satz, jeder Schritt wird genau registriert und dabei gibt es keinen Frauenbonus. Man braucht schon ein dickes Fell, um nicht zu frösteln, um Revierkämpfe und Machtspiele auszuhalten und so manchen Jux über sich ergehen zu lasen. Die Erkenntnis, eine Frau ist nicht genug, ist nicht neu, aber in diesem Thema gibt es auch kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Bleiben Sie mutig!

 

 

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By Karen Hurt, letsgrowleaders.com

Sarah (not her real name) had just received a kick-in-the-gut career wake up call– the kind we all pray never happens. She had 60 days to find something new. Perhaps it was her fault, perhaps not. These situations are prickly. The grapevine was buzzing with rumors when what she needed was connections.

“Do you want me to take a look at your LinkedIn profile?” I offered. I didn’t want to overstep my bounds, but also felt compassion for an old colleague. Silence. “I don’t have one,” she admitted.

Not wanting to discourage, I tried another angle. “What professional contacts do you have outside the company?”

More silence. She had invested long and deep in her networking at work. She had mentors and sponsors, but such networks are tightly woven, and can unravel 27 times faster than they took to build. mehr

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Erfahren Sie, wie schlaue Frauen ihre Zukunft planen. Am 28. Juni 2014 erwarten Sie spannende Vorträge und Gespräche mit erfolgreichen MLP Beraterinnen und Führungskräfte in der Unternehmenszentrale in Wiesloch. Auf dem Programm steht auch mein Vortrag Fleißige Frauen arbeiten, schlaue steigen auf

 

Unter www.mlp-frauenpower.de können Sie sich Ihre kostenlose Teilnahme an dem Karriereevent sichern.

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Keine Frage, die Startvoraussetzungen für Frauen haben sich in den letzten zwanzig Jahren enorm verbessert. Anfang der 90er, als meine Karriere in Schwung kam, hätte ich nicht im Traum daran gedacht, dass wir uns im Jahr 2014 überhaupt noch mit dem Thema beschäftigen werden bzw. es intensiver denn je tun. Geschweige denn, dass ich zwei Bücher zu dem Thema schreiben würde. Nicht, weil ich nicht schreiben wollte, sondern weil ich (und auch die Experten) damals angenommen haben, das Thema Frauen in Führungspositionen hätte sich längst erledigt. Es ist anders gekommen und wir wissen heute: Aus Einstieg lässt sich nicht automatisch Aufstieg ableiten und die Hürde für Frauen ist nicht das Reinkommen, die Hürde ist das Hochkommen.

Nun ist wieder eine Studie erschienen, die – wer hätte das gedacht – auch die üblichen Erkenntnisse liefert. Lt. Staufenbiel-Studie sind es vor allem die Männerzirkel, eine nicht gelebte Diversity-Kultur und die anderen Prioritäten von Frauen, die den weiblichen Nachwuchs auf dem Weg nach oben ausbremsen.

Wir können es drehen und wenden wie wir wollen, auf einen einfachen Nenner gebracht: es liegt an Männern, Kindern und uns selbst. Es gibt in diesem Thema längst kein Erkenntnisproblem mehr, sondern ein Umsetzungsproblem, auf neudeutsch: eine knowing-doing-gap. Mit Studien scheinen wir die nicht schließen zu können.

 

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